Wem gehört der Tempelberg?

Immer mehr national-religiöse Juden beanspruchen den Tempelberg als religiösen Ort. Und fordern damit den Status Quo heraus

Ein Beitrag von Milena Hassenkamp und Sofie Czilwik

Mitten in Jerusalem gelegen, stand hier vor 2000 Jahren der jüdische Tempel. Heute stehen an seiner Stelle zwei muslimische Gotteshäuser: Die al-Aqsa-Moschee und der Felsendom. Juden ist es eigentlich nicht gestattet auf dem Tempelberg zu beten. Sie dürfen das Areal nur zu bestimmten Zeiten zusammen mit den Touristen besuchen. Doch immer mehr national-religiöse Juden reklamieren den Tempelberg als heiligen Ort für sich.

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